Geschichte

Die Geschichte der KGK

1960 veranstalteten Mitarbeiter des damals noch Städtischen Krankenhauses für ihre Kollegen die erste Karnevalssitzung in Haus. Da schunkelten Chefärzte mit Krankenschwestern, Verwaltungsangestellte mit den Handwerkern, das Reinigungsteam mit den Köchen, kurz um es war eine große Familie, die für einige Stunden ihren manchmal sehr harten Dienst in den Hintergrund stellten.

Jedes Jahr war nun diese Veranstaltung ein fester Termin im Krankenhausalltag und somit trug sich die KGK 1976 ins Vereinsregister ein, gab sich eine Satzung mit Zielsetzung: Erhalt, Pflege und Förderung des Karnevalsbrauchtums vorrangig im Interesse der Belegschaft des Klinikums.

Sie wurde Mitglied im Festausschuß Leverkusener Karneval (FLK) und beim Bund Deutscher Karneval (BDK), kurz um eine ordnungsgemäße Karnevalsgesellschaft.

Heinz Crefeld, früher Werkstattleiter und langjähriger Personalratsvorsitzender der Stadt Leverkusen führte und prägte die Gesellschaft und hatte ständig ein einsatzfreudige Team um sich herum, die nicht nur die jährliche Sitzung, sondern auch Veranstaltungen für die Patienten durchgeführt haben.

Ein besonderes Markenzeichen der stets ausverkauften Sitzungen war die außergewöhnliche stimmungsvolle Atmosphäre, die die Besucher faszinierte.

Nicht nur die über 28 jährige Tätigkeit von Heinz Crefeld war für die Gesellschaft was besonderes, auch die Tätigkeit des 1. Vorsitzenden Jürgen Faust. Seit Vereinsgründung 1976 war Jürgen Faust stets im Vorstand der KGK aktiv und 1980 übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden. 2005 gab er nun dieses Amt in jüngere Hände, um sein verdientes „Rentendasein” mit seiner Frau Gitti zu genießen. Auch die Schatzmeisterin Karin Bolz trat nach 20jähriger Tätigkeit in der Gesellschaft wieder in die Reihe der Mitglieder ohne Vorstandsarbeit. Für solange Vorstandsarbeit gibt es nicht nur ein dickes „Danke Schön” sondern etwas mehr, Überraschung!!!

Seit 1988 ist Käthe Steinke Präsidentin und für den Leverkusener Karneval nun doch etwas besonders, alleine schon weil sie als Frau dieses Amt ausübt. Der neue Vorsitzende ist seit 2005 Rolf Janyga. Beide haben ein Team nicht nur im Vorstand sondern eine große Gruppe aktiver Mitglieder um sich herum, auf die sie sehr stolz sind, da Wagenbau, Kostüme nähen, Kamellen packen usw. problemlos organisiert wird. Jährliche Ausflüge, nach Weihnachten die Krippentour durch Köln und auch die Freundschaft zum Faschingsclub des Bezirkskrankenhauses Schwedt (FCBKH) sind feste Bestandteile des außerkarnevalistischen Programmes der KGK.

Seit 1990 pflegt die KGK intensive partnerschaftliche Beziehungen zum FCBKH in Schwedt, eine der Partnerstädte von Leverkusen. Jedes Jahr kommen Mitglieder des FCBKH, an ihrer Spitze ihr Präsident Hans Jäckel, nach Leverkusen, mal um an der Sitzung teilzunehmen oder gar mit der KGK die tollen Tage von Weiberfastnacht bis Rosenmontag durch Teilnahme in den Zügen zu erleben. Die regelmäßigen Besuche in Schwedt, ob zum Fasching oder gar bei der Teilnahme am Stadtfest, sind für die KGK-Mitglieder immer schöne Erlebnisse und auch Urlaubstage bei guten Freunden.

Daß die Geselligkeit und die Zusammengehörigkeit für die KGK sehr wichtig ist, ist Anlaß, dass sie sich jeden 1. Montag im Monat ab 19.oo Uhr in der Gaststätte „Pfannkuchenhaus” Berg. Landstr. 25 in Schlebusch trifft.